Rheinberg hat viel Potenzial — in seinen Ortsteilen, seinen Unternehmen, seinem Ehrenamt. Als Fraktionsvorsitzender stehe ich für eine Politik, die dieses Potenzial in Fortschritt übersetzt: solide entscheiden, mutig investieren, Verantwortung übernehmen. Im Folgenden die Linie unserer Fraktion — und mein persönlicher Anspruch als ihr Vorsitzender.
Unser Grundsatz: solide entscheiden, mutig investieren, Verantwortung übernehmen — statt Politik, die vor allem darüber diskutiert, was schwierig ist.
Der Haushalt 2026 sieht rund 122,1 Mio. € Aufwendungen bei rund 103,4 Mio. € Erträgen vor, dazu über 41 Mio. € größtenteils kreditfinanzierte Investitionen. Haushaltsdisziplin heißt für uns: erst Strukturen und Prozesse prüfen, bevor Bürgerinnen und Bürger stärker belastet werden.
Haushaltsplan 2026Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern Mittel: weniger Bürokratie, klare Zuständigkeiten, schnellere Entscheidungen, bessere Erreichbarkeit.
Flächen entwickeln, Ansiedlungen ermöglichen, Genehmigungen beschleunigen. Wirtschaftsförderung muss für uns Chefsache sein — dazu gehört auch eine lebendige Innenstadt mit Aufenthaltsqualität.
Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Schulen und Klimaanpassung gehören zusammen gedacht. Erst das Konzept, dann die Prioritäten, dann die Umsetzung — mit belastbarer Datengrundlage.
Ein starker kommunaler Ordnungsdienst, konsequentes Vorgehen gegen Vermüllung und Vandalismus, und eine Verwaltung, die gemeldete Probleme ernst nimmt.
Ausreichend Kita-Plätze, sichere Schulwege, digitale Ausstattung, die pädagogisch sinnvoll und langfristig finanzierbar ist — nicht nur modern aussieht.
Borth, Ossenberg, Millingen, Orsoy und die anderen Ortsteile haben je eigene Identität. Keine Politik, die Entscheidungen nur aus dem Blickwinkel der Innenstadt trifft.
Wir nicken Vorlagen nicht ab, lehnen aber auch nicht aus Prinzip ab. Wir prüfen, hinterfragen und sagen, wie es besser gehen kann — Verantwortung statt Symbolpolitik.
Als Fraktionsvorsitzender bringe ich dieselbe Denkweise in den Ratssaal, mit der ich seit 25 Jahren Unternehmen führe. Das ist mein persönlicher Beitrag zur Fraktionsarbeit — pointierter und stärker mit meinem beruflichen Hintergrund verknüpft als ein Parteiprogramm es sein kann.
„Ich lese einen Haushaltsplan wie eine Bilanz — mit derselben Sorgfalt, mit der ich als Geschäftsführer Umsatz- und Kostenverantwortung getragen habe. Bevor ich einer Steuererhöhung zustimme, will ich wissen, ob die Verwaltung selbst effizienter arbeiten kann."
„eIDAS, digitale Zustellung, Trust Services — genau diese Themen treibe ich beruflich seit Jahren voran. Rheinberg muss davon profitieren, statt Digitalisierung kommunal neu zu erfinden."
„Über meine Verbandsarbeit im BITMi kenne ich die Sicht des Mittelstands auf Bürokratie und Genehmigungsverfahren aus erster Hand — dieses Wissen bringe ich direkt in die Rheinberger Wirtschaftsförderung ein."
„Langfristige Investitionsentscheidungen verdienen dieselbe Disziplin wie ein mehrjähriger Business Case: Folgekosten und Risiken gehören von Anfang an auf den Tisch, nicht erst nach dem Spatenstich."
„Ich habe Teams von über 250 Menschen durch Restrukturierungen geführt. Diese Erfahrung mit Verantwortung unter Druck bringe ich in die Fraktionsführung ein: entscheiden statt vertagen."
„Auch hier gilt für mich, was mich grundsätzlich antreibt: Optimismus heißt nicht, Probleme kleinzureden — sondern die Überzeugung, dass sie lösbar sind, wenn man sie angeht."